Workspitality: Wie der Workspitality Trend das Office Space zum Boutique Hotel macht
Wer morgens eine gute Hotellobby betritt, merkt den Unterschied sofort. Das Licht ist warm, die Sessel sind bequem und am Empfang grüßt jemand freundlich. Viele Büros wirken dagegen wie reine Funktionsflächen. Workspitality will das ändern. Das Konzept überträgt die Gastfreundschaft der Hotellerie auf die Arbeitswelt. In diesem Artikel lesen Sie, was dahintersteckt und mit welchen Möbeln Sie den Ansatz in Ihr Unternehmen holen.
Workspitality: Was hinter dem Konzept steckt
Der Begriff setzt sich aus Work und Hospitality zusammen. Gemeint ist eine Arbeitsumgebung, die Mitarbeiter wie Gäste behandelt.
Verschmelzung von Arbeit und Gastfreundschaft
Workspitality kombiniert die Werte der Gastfreundschaft mit der Gestaltung von Arbeitsplätzen. Das Büro bleibt ein Ort für konzentrierte Arbeit. Hinzu kommen Komfort und Service, wie man sie aus guten Hotels kennt. Diese Verschmelzung verändert die Rolle des Büros. Angestellte kommen, weil der Ort ihnen etwas bietet und weil sie sich dort wohlfühlen. Aus der Pflicht wird im besten Fall eine Einladung.
Hotelification: Woher der Wandel kommt
International läuft die Entwicklung auch unter dem Namen Hotelification. Der Wandel hat zwei Richtungen. Hotels öffnen ihre Flächen für Office Workers und digitale Nomads. Gleichzeitig orientieren sich Büros bei Gestaltung und Service an Hotelstandards. Die Hospitality-Branche gewinnt damit ein Geschäftsfeld hinzu. Unternehmen erhalten ein Leitbild für ihre eigenen Flächen.
A new way of working: Warum der Workspitality Trend jetzt wächst
Der Workspitality Trend nimmt gerade jetzt Fahrt auf. Dahinter stehen eine veränderte Arbeitswelt und neue Angebote der Hotellerie.
Nach der Pandemie muss das Büro echten Mehrwert bieten
Seit der Pandemie arbeiten viele Teams hybrid. Arbeitnehmer wägen ab, ob sich der Weg ins Büro lohnt. Ein Schreibtisch allein reicht dafür selten, denn den gibt es auch daheim. Das Work Environment muss also etwas bieten, das dem Homeoffice fehlt: Begegnung mit Kollegen und eine Ausstattung, die das heimische Arbeitszimmer übertrifft. Menschliche Beziehungen gewinnen in hybriden Modellen an Wert, weil sie im Videocall nur begrenzt entstehen. Ein Büro, das diese Beziehungen fördert, hat ein starkes Argument auf seiner Seite.
Hotels werden Workspaces: Das Beispiel Wojo
Die Hotellerie hat diese Lücke früh erkannt. Große Chains gestalten Lobbys und Zimmer so um, dass dort effizientes Arbeiten möglich ist. Die Coworking-Marke Wojo, an der Accor beteiligt ist, meldete zum Start in Deutschland mehr als 400 Angebote in rund 190 europäischen Städten. Die Workspaces liegen direkt in Hotels und die Services des Hauses sind inklusive. Für Businesses mit verteilten Teams ist das ein Modell mit viel Flexibility: Sie buchen Fläche dort, wo ihre Leute wohnen.
Boutique Hotel als Vorbild: Was Büros von Hotels lernen
Ein Boutique Hotel lebt von Charakter. Jedes Detail wirkt ausgewählt und kein Raum gleicht dem anderen. Diese Haltung lässt sich auf Workplaces übertragen.
Concierge Services, Cafes, Gym und Lounge
In großen Büroimmobilien gehören Concierge Services inzwischen zum Angebot für Tenants. Anbieter wie Oficea ergänzen Büroflächen um hotelähnliche Dienstleistungen. Dazu kommen Cafes im Haus und manchmal ein Gym. Kleinere Unternehmen brauchen dafür kein eigenes Servicepersonal. Eine gute Kaffeebar und eine Lounge mit Sofas und Sesseln aus dem Soft Seating erzeugen bereits Hotelgefühl.
Der Ground Floor als Lobby
Im Hotel entscheidet der Ground Floor über den ersten Eindruck. Im Büro übernimmt der Empfang diese Aufgabe. Ein hochwertiger Empfangstresen mit einer Sitzgruppe daneben zeigt Besuchern und Bewerbern: Hier sind Sie willkommen. Der Raum wird damit vom Durchgang zum Aufenthaltsort.
Office Space neu gedacht: Flexible Zonen statt starrer Layouts
Ein Hotel hält für jede Situation den passenden Raum bereit: die Bar für Gespräche und das Zimmer für Ruhe. Moderner Office Space folgt demselben Prinzip.
Raum für Fokus und Zusammenarbeit
Flexible Zonen unterstützen verschiedene Arbeitsstile. Für Teamarbeit eignen sich offene Bereiche mit modularen Sitzsystemen, die sich je nach Anlass neu stellen lassen. Telefonate und konzentrierte Aufgaben verlangen Rückzug. Schallschutzkabinen schaffen diesen Raum im Raum und das ganz ohne Umbau. So nutzen Employees die Fläche nach Bedarf und wechseln im Tagesverlauf den Platz.
Smarte Technologien für bessere Flächennutzung
Buchungssysteme und Sensoren zeigen, welche Areas wirklich gefragt sind. Mit diesen Daten lässt sich das Layout anpassen, etwa mit weniger festen Arbeitsplätzen und mehr Treffpunkten. Die Technik bleibt dabei im Hintergrund, so wie der digitale Check-in im Hotel.
Coworking Spaces: Die Blaupause für Unternehmen und Tenants
Coworking Spaces haben Workspitality gelebt, lange bevor es den Begriff gab. Community Manager begrüßen Mitglieder persönlich und Events bringen Menschen zusammen. Die Einrichtung erinnert eher an ein Wohnzimmer als an eine Bürofläche. Unternehmen können diese Elemente für ihre eigenen Räume übernehmen. Vermieter tun es bereits, weil Tenants bei der Flächenwahl stärker auf Aufenthaltsqualität achten. Als Arbeitgeber profitieren Sie vom selben Effekt, wenn Sie um Fachkräfte werben.
Interior Design: Warme Ästhetik und hochwertige Materialien
Gastfreundschaft wird zuerst über den Raum spürbar. Das Interior Design trägt deshalb einen großen Teil des Konzepts.
Wohnliche Gestaltung mit Liebe zum Detail
Planer setzen bei Büros zunehmend auf eine warme, natürliche Ästhetik. Holzoberflächen und Textilien in Erdtönen lösen das kühle Weiß früherer Jahre ab. Indirektes Licht verstärkt die Wirkung. Eine wohnliche Büroästhetik steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, weil der Raum Wertschätzung ausdrückt. Liebe zum Detail zeigt sich in Kleinigkeiten: eine Leselampe am Sessel oder eine Pflanze auf dem Regal.
Materialien von Holz bis Feinsteinzeug
Hochwertige Materialien fördern das Wohlbefinden und halten dem Alltag stand. Am Boden kommt häufig Feinsteinzeug zum Einsatz, weil es technische Belastbarkeit mit einer edlen Optik verbindet. Bei den Möbeln zählen massive Hölzer und robuste Bezugsstoffe. Solche Interiors altern gut und das zahlt auf die Nachhaltigkeit ein.
Well Being: Wohlbefinden und Beziehungen im Mittelpunkt
Well Being ist der Kern von Workspitality. Menschen, die sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, erleben weniger Stress. Das kommt der mentalen Gesundheit zugute.
Ergonomie und Komfort am Arbeitsplatz
Komfort beginnt am Schreibtisch. Höhenverstellbare Schreibtische bringen Bewegung in den Tag. Ergonomische Bürostühle entlasten den Rücken bei langen Sitzphasen. Ergonomisches Design ist die Basis, auf der alle weiteren Maßnahmen aufbauen.
Informelle Treffpunkte stärken das Team
Die Qualität der Beziehungen im Team prägt das Wohlbefinden stark. Informelle Treffpunkte fördern diese Beziehungen, weil dort Gespräche ohne Agenda entstehen. Ein Gemeinschaftsbereich mit Stehtischen oder einer Sofaecke wirkt wie die Hotelbar: People bleiben stehen und kommen ins Gespräch.
The Workspitality Office: Mit ukamo zum Büro mit Hotelcharakter
ukamo aus Dermbach in Thüringen liefert die Möbel für dieses Konzept und plant auf Wunsch den gesamten Raum. Im Rahmen der kostenlosen Planung und Beratung entsteht eine 3D-Raumplanung, die Zonen und Möbel sichtbar macht, bevor Sie bestellen. Drei Produkte eignen sich besonders für den Einstieg.
Loungesessel Kivo: Hotelkomfort für Empfang und Lounge
Der Loungesessel Kivo verbindet ein Gestell aus massiver Eiche mit einer gepolsterten Sitzschale und einem hochwertigen Stoffbezug. Er passt in Empfangsbereiche und Lounges. Dort bringt er die warme Ästhetik eines Boutique Hotels ins Büro.

Brainy Fokusraum: Rückzugsort auf Rollen
Brainy ist ein mobiler, faltbarer Arbeitsplatz mit Akustikschutz. Der Fokusraum lässt sich rollen und bei Bedarf platzsparend zusammenklappen. So entsteht eine Ruhezone dort, wo Ihr Team sie gerade braucht.

Drive_In Lounge Pouf: Flexible Sitzgruppen für Treffpunkte
Die Poufs der Serie Drive_In kommen in geometrischen Formen, die sich frei kombinieren lassen. Die Polsterhocker wirken schallabsorbierend und eignen sich für Meetingzonen oder Wartebereiche. Mit wenigen Handgriffen stellen Sie daraus eine neue Sitzgruppe zusammen.

Fazit: Workspitality macht das Büro zum Ort, an den Menschen gern kommen
Lange zählte vor allem, wie viele Arbeitsplätze auf eine Fläche passen. Workspitality stellt eine andere Frage: Warum sollten Mitarbeiter gern herkommen? Die Antwort liegt in gelebter Gastfreundschaft und in Räumen, die Begegnung möglich machen. Der Einstieg gelingt Schritt für Schritt, etwa mit einer Lounge oder einer Fokuszone.
Sie möchten Ihr Büro in einen Lieblingsort für Ihr Team verwandeln? Rufen Sie uns an unter +49 36965 815119 oder nutzen Sie unsere kostenlose Planung und Beratung. Inspiration für Ihre Räume finden Sie im Online-Katalog.
FAQ: Häufige Fragen zu Workspitality
Was bedeutet Workspitality?
Workspitality verbindet die Begriffe Work und Hospitality. Das Konzept überträgt Service und Atmosphäre der Hotellerie auf Arbeitsumgebungen. Mitarbeiter sollen sich im Büro so willkommen fühlen wie Gäste in einem guten Hotel.
Was unterscheidet Workspitality von New Work?
New Work beschreibt den Wandel der Arbeit insgesamt, also Führung und Kultur ebenso wie Arbeitsmodelle. Workspitality konzentriert sich auf den Ort. Es beantwortet die Frage, wie ein Büro aussehen muss, in das Menschen freiwillig kommen.
Eignet sich Workspitality auch für kleine Büros?
Ja. Schon eine bequeme Sitzecke und ein einladender Empfang verändern die Wirkung eines Raums. Concierge Services oder ein eigenes Gym braucht es dafür nicht.
Welche Möbel braucht ein Workspitality-Büro?
Vier Bausteine haben sich bewährt: Soft Seating für die Lounge, Akustiklösungen für den Rückzug, ergonomische Arbeitsplätze, ein einladender Empfang. Die Gewichtung hängt von Ihrer Fläche und Ihrem Team ab.
Wie unterstützt ukamo bei der Umsetzung?
ukamo berät Sie kostenlos und erstellt eine 3D-Raumplanung für Ihre Fläche. Sie sehen vorab, wie Zonen und Möbel zusammenwirken. Auf dieser Grundlage wählen Sie die passenden Produkte aus dem Katalog.
Hinweis: Dieser Artikel wurde in der Vorbereitung sowie im Korrektorat/Lektorat mit KI-Tools bearbeitet.