Ruheraum für Mitarbeiter: So wird ein Raum am Arbeitsplatz zum Rückzugsort
Von adminDer Kopf ist voll, das nächste Meeting wartet schon. Viele Mitarbeiter verbringen ihre Pausen trotzdem am Schreibtisch, weil ein passender Platz fehlt. Ein Ruheraum für Mitarbeiter ändert das. Dieser Ratgeber liefert die Antwort auf die häufigsten Fragen und zeigt, welche Ausstattung sich bewährt.
Ruheraum für Mitarbeiter: Warum sich der Rückzugsort lohnt
Mentale Erholung und bessere Konzentration
Regelmäßige Kurzpausen beugen chronischer Erschöpfung vor. In einer reizarmen Umgebung sinkt der Pegel der Stresshormone, der Kopf sortiert sich neu. Erholte Kollegen arbeiten danach konzentrierter und effizienter. Experten sprechen von „Brain Rest“: einer Pause ohne Bildschirm und ohne Benachrichtigungen.
Der Raum hilft auch im akuten Fall, etwa bei Unwohlsein oder nach einem hitzigen Gespräch. Ein paar Minuten Abstand entschärfen so manchen Konflikt. Vor allem Eltern mit kleinen Kindern schätzen nach einer kurzen Nacht die Möglichkeit für etwas Ruhe am Mittag.
Wertschätzung, die bei der Suche nach Fachkräften zählt
Ein gut ausgestatteter Ruheraum zeigt der Belegschaft: Ihre Gesundheit ist dem Arbeitgeber etwas wert. Das steigert die Zufriedenheit im Team und macht ein Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte attraktiver. Aus einer Investition in Möbel wird so eine Investition in die Menschen.
Ruheraum oder Pausenraum: Was als Orientierung gilt
Beide Begriffe landen im Alltag oft in einem Topf. Der Pausenraum dient dem Essen und dem Austausch. Der Ruheraum steht für Stille.
Ist eine Firma verpflichtet, einen Ruheraum zu haben?
Das hängt vom Einzelfall ab. Als Orientierung dient die Arbeitsstättenverordnung, den allgemeinen Rahmen setzt das Arbeitsschutzgesetz. Die Verordnung sieht einen Pausenraum vor, sobald ein Betrieb mehr als zehn Beschäftigte hat. Für ein Büro gilt häufig eine Ausnahme, wenn dort eine vergleichbare Erholung möglich ist.
Ein separater Ruheraum geht meist darüber hinaus. In vielen Betrieben ist er eine freiwillige Leistung, ein allgemeiner Anspruch besteht in der Regel nicht. Die zuständige Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall eigene Vorgaben machen. Bei der Ausgestaltung redet oft auch der Betriebsrat mit.
Rückzugsmöglichkeit für Schwangere
Für Schwangere und stillende Mütter sehen die Vorschriften einen geschützten Platz vor, an dem sie sich in den Pausen hinlegen können. Die Beine hochlegen, kurz die Augen schließen: Dafür braucht es eine Liege oder ein vergleichbares Möbel. Wer ohnehin einen Ruheraum plant, deckt diesen Bedarf gleich mit ab.
Schlafen am Arbeitsplatz: Ist das erlaubt?
Während der bezahlten Arbeit gilt Schlafen in aller Regel als tabu. In der Pause sieht es anders aus, denn diese Zeit gehört den Beschäftigten. Ein Powernap von 10 bis 20 Minuten ist dann grundsätzlich möglich, sofern die betrieblichen Regelungen nichts anderes sagen. Viele Arbeitgeber begrüßen das kurze Nickerchen inzwischen ausdrücklich. Eine klare Absprache im Team schafft Sicherheit für beide Seiten.
Den Raum richtig ausstatten: Akustik, Licht und Möbel
Viele Ruheräume bleiben leer, obwohl sie vorhanden sind. Der Grund liegt meist in einer lieblosen Ausstattung oder in unklaren Regeln. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter deshalb früh in die Gestaltung ein. Unterstützung bei der Auswahl bietet die kostenlose Planung und Beratung von ukamo mit 3D-Raumplanung.
Akustisch vom Büro entkoppelt
Der Raum liegt idealerweise abseits von Teeküche und Flur. Schalldämmung sorgt für echte Ruhe: Akustikpaneele für Wand und Decke schlucken den Schall, Trennwände und Raumteiler schirmen einzelne Plätze ab. Fehlt ein eigener Raum, bietet eine Schallschutzkabine eine Alternative auf kleiner Fläche.
Licht, Raumklima und viel Grün
Warmes, dimmbares Licht wirkt beruhigender als kaltes Deckenlicht. Frische Luft und eine angenehme Temperatur tragen ebenfalls viel bei. Grünpflanzen verbessern das Raumklima und schaffen eine entspannte Atmosphäre.
Sitz- und Liegemöglichkeiten kombinieren
Menschen erholen sich unterschiedlich. Manche möchten liegen, andere lieber sitzen und lesen. Bewährt hat sich eine Mischung: mindestens eine Liege, dazu bequeme Loungesessel und Sofas aus dem Bereich Soft Seating. So teilen sich mehrere Kollegen den Raum, ohne dass es eng wird.
Klare Regeln und Technikpause
Ein Ruheraum funktioniert nur mit klaren Regeln. Bewährt haben sich wenige Punkte: keine Telefonate, keine Laptops, keine Gespräche, keine Mahlzeiten. Smartphones bleiben stumm oder gleich draußen. So steht der Raum für echte Erholung zur Verfügung und wird kein zweiter Pausenraum.
Ruheraum einrichten mit ukamo: 3 Empfehlungen
ukamo aus Dermbach in Thüringen führt Möbel für Ruhezonen und für den gesamten Gemeinschaftsbereich im Büro. Drei Beispiele aus dem Sortiment:
Jera24 Relaxsessel: Beine hoch in der Pause
Der Jera24 ist mit hoher oder niedriger Rückenlehne erhältlich. Mit dem optionalen Fußhocker wird er zum Liegesessel, die Beine liegen dann entspannt auf. Eine große Auswahl an Bezugsstoffen sorgt dafür, dass der Sessel farblich in jeden Ruheraum passt. Zur Kollektion gehören auch 2-Sitzer-Sofas für größere Räume.

Kivo Loungesessel: Bequem sitzen mit Massivholz
Der Kivo verbindet eine gepolsterte Sitzschale mit einem Gestell aus massiver Eiche. Stoffbezüge in ruhigen Tönen wie Salbeigrün passen gut in eine reizarme Umgebung.

Cubo Regalsystem: Raumteiler mit Platz für Pflanzen
Das modulare Regal gliedert einen größeren Raum in einzelne Nischen. Pflanzkästen lassen sich integrieren, das bringt Grün in den Ruhebereich.

Fazit: Ein Ruheraum zahlt sich aus
Ein Ruheraum für Mitarbeiter kostet wenige Quadratmeter und bringt viel zurück: erholte Köpfe und ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Entscheidend sind eine ruhige Lage und bequeme Möbel. Klare Regeln sorgen dafür, dass der Raum auch genutzt wird.
Sie planen einen Ruheraum? Das ukamo-Team unterstützt Sie mit kostenloser Planung und Beratung. Rufen Sie an unter +49 36965 815119 oder stöbern Sie im Online-Katalog. Weitere Beiträge und Informationen rund um Themen der Arbeitswelt finden Sie in den ukamo News.
FAQ zum Ruheraum für Mitarbeiter
Ist eine Firma verpflichtet, einen Ruheraum zu haben?
Das hängt vom Einzelfall ab. Als Orientierung sieht die Arbeitsstättenverordnung einen Pausenraum bei mehr als zehn Beschäftigten vor. Ein separater Ruheraum ist meist eine freiwillige Leistung. Für Schwangere und stillende Mütter gelten besondere Regelungen.
Ist es erlaubt, am Arbeitsplatz zu schlafen?
In der Pause grundsätzlich ja, während der bezahlten Arbeit in aller Regel nicht. Maßgeblich sind die Absprachen im jeweiligen Betrieb.
Was unterscheidet einen Ruheraum von einem Pausenraum?
Im Pausenraum wird gegessen und geredet. Der Ruheraum ist für Stille reserviert, deshalb gelten dort strengere Regeln.
Welche Ausstattung braucht ein Ruheraum?
Eine Liege, bequeme Sitzmöbel, gedämpftes Licht, gute Akustik. Pflanzen und ein Verzicht auf Technik runden das Konzept ab.
Warum bleiben manche Ruheräume ungenutzt?
Häufig fehlen klare Regeln oder die Einrichtung wirkt ungemütlich. Wer die Belegschaft an der Planung beteiligt, erhöht die Akzeptanz deutlich.
Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.