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Lux, Lumen, Kelvin & Co.: Das bedeuten die Angaben bei Lampen

Gerade in der dunklen Jahreszeit sehnen wir uns nach Licht und Wärme. Von den Anfängen der Zivilisation vor über 12.000 Jahren bis vor etwa 100 Jahren mussten wir dazu Sachen verbrennen. Dann wurde elektrisches Licht erfunden. Doch Glühbirnen gibt es kaum noch. Lampen werden ständig neu erfunden und mit ihnen ständig neue Begriffe.

Gutes Licht ist der Mittelweg zwischen Wohlfühlen und Lichteffizienz

Energieeffizienzklassen, warmes und kaltes Licht sind Begriffe, mit denen wir häufig zu tun haben. Doch was bedeuten sie eigentlich? Generell muss man elektrisches Licht, Lampen und Glühbirnen von zwei Seiten sehen:

  1. Es gibt die physikalisch-chemischen Vorgänge innerhalb einer Lampe, die dafür sorgen, dass diese Licht emittiert und leuchtet. Das ist hochspannend, aber für Normalverbraucher nicht hilfreich, wenn sie eine Lampe kaufen wollen.
  2. Es gibt gefühlte und optisch wahrgenommene Eindrücke von Licht. Nicht umsonst gibt es Begriffe wie “warmes Licht”.

Licht besteht generell aus Photonen. Die Lichtteilchen schwingen auf unterschiedlichen Wellen mit unterschiedlichen Farben. Weißes Licht kommt dann zustande, wenn alle sichtbaren Farben zusammen leuchten.

Doch wir brauchen kein weißes Licht. Das Licht, an dem sich jede menschgeschaffene Glühbirne messen muss, ist Sonnenlicht. Das scheint seit 4,6 Milliarden Jahren und egal ob EG-Richtlinie oder DIN-Norm: Das Sonnenlicht ist das für den Menschen “natürliche” Licht.

Grafik Lux und LT Vergleich

Verschiedene Maßeinheiten wurden im Lauf der Jahrzehnte erdacht, um zu messen wie natürliches Sonnenlicht scheint und was vom Menschen als behaglich wahrgenommen wird.

Watt – Stromverbrauch für das gleiche Licht

Die Kennzahl Watt finden Sie noch bei vielen Lampen. Eine hohe Wattzahl heißt aber nicht, dass das Licht hell ist. Im Gegenteil: Watt ist der Input, also der Stromverbrauch. Eine hohe Wattzahl sagt nur, dass die Lampe viel Strom verbraucht.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, volles Urheberrecht, unter Auflage verwendet, Details hier)

Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, volles Urheberrecht, unter Auflage verwendet, Details hier)

Kosten und Nutzen: Welcher Birnentyp ist am besten?

Das bayerische Landesamt für Umwelt hat herausgefunden, dass im Vergleich LED-Leuchten weniger als 20 Prozent des Stroms einer herkömmlichen Glühbirne verbraucht, um das gleiche Licht zu erzeugen.
Kurz gefasst: Für die gleiche Helligkeit verbraucht eine normale Glühbirne 60 Watt Strom (umgerechnet etwa 16,- €), eine Halogenlampe 40 Watt (11,- €), eine Leuchtstofflampe 14 Watt (4,- €) und eine LED nur 10 Watt (3,- €). Alle vier Lampen leuchten 900 Stunden und erzeugen die gleiche Menge Licht. Dennoch entstehen derart unterschiedliche Preise.

Lumen – Helligkeit der Lampe

Die Kennzahl Lumen beschreibt den Output einer Lampe, also ihre Helligkeit. Für eine gute Bürolampe sollten mindestens 500 Lumen erreicht werden, da sie ansonsten zu dunkel ist.

Lux (lx) ist übrigens das Verhältnis von Lumen pro Quadratmeter, also lm/m² und sagt aus, wieviel Fläche wie hell von einer Lampe beschienen werden kann. Tageslicht erreicht zwischen 1 und über 100.000 Lux. Dieser extreme Unterschied hängt von vielen Umweltfaktoren ab.

Kelvin – Farbtemperatur

Kelvin ist die Farbtemperatur einer Lampe und orientiert sich an der Temperaturskala Kelvin. Verbrennt man Stoffe bei unterschiedlichen Temperaturen, entsteht unterschiedlich gefärbtes Licht. Diese Farbe spiegelt der Kennwert Kelvin wider.

  • Als warmweißes Licht gilt jede Lichtquelle, die Licht von 2.500 bis 3.000 Kelvin (K) erzeugt. Bis 3.000 Kelvin starke Leuchtquellen sind gut für Wohnräume geeignet.
  • Kaltweißes oder tageslichtweißes Licht liegt zwischen 4.000 bis 6.500 K und eignet sich für Büros, Fabrikhallen und andere Arbeitsbereiche.

Im Verhältnis von Anschaffungskosten zu Stromkosten ist eine handelsübliche Glühbirne zwar am billigsten, doch ihr Betrieb am teuersten. Der Preis einer LED beträgt zwar das Fünffache einer herkömmlichen Glühbirne, aber verbrauchen diese dann auch nur ein Fünftel der Stromkosten einer Glühbirne. Außerdem halten LED-Leuchten in der Regel um ein Vielfaches länger als herkömmliche Glühbirnen.

Kurz gefasst: LED-Lampen kosten etwas mehr (obwohl der Preis seit Jahren fällt, weil die technische Entwicklung sich verbessert). Dafür halten sie länger und verbrauchen nur einen Bruchteil.

Fazit: LED-Lampen bieten bestes Ergebnis und beste Leistung

Eine LED (engl. für Leuchtdiode) findet vor allem im EDV-Bereich Anwendung. Seit mehreren Jahren erobert sie aber aufgrund ihrer Energieeffizienz auch immer mehr und mehr den Glühbirnen- und Lampenmarkt für sich.

SNAKE Büroleuchte von Ukamo

Beleuchtungselemente wie die LED-Büroleuchte SNAKE erleichtern mit ihren starken LED-Leuchtelementen ein waches Arbeiten.

LED-Lampen verbrauchen kaum Strom und erzeugen ein starkes Licht. Das liegt vor allem daran, dass sie keine Abhitze erzeugen, sondern der Strom fast vollständig in Lichtenergie umgewandelt wird. Moderne Leuchtelemente wie die Büroleuchte SNAKE sind dadurch also sowohl kosteneffizient als auch produktivitätsfördernd, denn LED-Lampen erzeugen ein taghelles Licht, das Menschen munter macht und somit auch besser arbeiten lässt.